Das Los der jungen Geflüchteten

Seit August 2010 betreuen wir Jugendliche mit Fluchthintergrund

hpkj Jugendhilfe München, unbegleitete minderjährige Geflüchtete

Um eine (gute) Zukunft zu haben, sind die Kinder und Jugendlichen aus ihrem Heimatland geflohen, in der Regel auf langwierigen und oft auch traumatischen Wegen. Wenn sie in Deutschland angekommen sind, merken die meisten Geflüchteten sehr schnell, dass ihre Hoffnungen und Erwartungen nicht erfüllt werden.

 

Die Erwartungen der zurückgelassenen Familie setzen die Jugendlichen häufig noch zusätzlich unter Druck und belasten sie. Viele Jugendlichen wurden von ihren Familien losgeschickt, um für sich selbst, aber auch für die Familie (in Form von finanzieller Zuwendung) eine bessere und sichere Zukunft zu ermöglichen.

 

Viele Jugendliche fühlen sich unerwünscht und hilflos

 

Sehr viele Jugendliche sind aufgrund von traumatischen Erlebnissen im Heimatland oder auf der Flucht gedanklich und emotional so stark mit der Vergangenheit beschäftigt, dass es ihnen schwer fällt, die Herausforderungen der Gegenwart zu meistern und damit ihre Zukunft mitzugestalten.

 

Das langwierige und komplizierte Asylverfahren sorgt für große Ängste, Frustrationen, Wut und Trauer. Viele Jugendliche fühlen sich unerwünscht und hilflos. Sie brauchen intensive Unterstützung und Beistand, um die Motivation nicht zu verlieren, an ihrer Zukunft zu arbeiten und an sie zu glauben.