Wir bieten passgenaue Erziehungshilfe für 14- bis 18-jährige, die Unterstützung in ihrer Entwicklung und beim Entwurf einer Zukunftsperspektive brauchen und eine solche Hilfe in Anspruch nehmen wollen. Die Symptome sind vielfältig: Suchtstruktur, Kontaktabwehr, Aggression – alles Zeichen mangelnder Identität. Allem voran steht das Ziel, die innere Stabilität soweit herzustellen, dass sich realistische Perspektiven für Schule, Beruf und nahe Zukunft entwickeln lassen.
Meist ist ein Zusammenleben im familiären Umfeld im Moment oder auf Dauer nicht mehr möglich. Das gemeinsame Leben mit 7 anderen jungen Menschen in der therapeutischen Wohngruppe kann eine Alternative sein. Oder die ambulante Betreuung, um Chancen abzuklären und den Boden für die ersten Schritte zu festigen. Zunächst bestimmen wir gemeinsam mit den jungen Menschen und ihren familiären Bezugspersonen Motivation und Ziele für eine Betreuung. Anschließend erarbeiten wir ein flexibles Hilfeangebot, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Von Anfang bis Ende steht kontinuierlich die selbe Betreuungsperson zur Verfügung – über alle Krisen und veränderte Settings hinweg.
Das Leben in der Gruppe mit therapeutisch gestützten Gruppensitzungen ist der verlässliche Rahmen für Auseinandersetzung und Autonomieentwicklung. Das interne Arbeitsprojekt und konkrete Aufgaben in der Milieutherapie ermöglichen Struktur und Beziehungsaufbau, ein Lernprojekt fördert die, die wieder einen Schritt in Richtung Schule und Abschluss wagen wollen. Ferienfahrten und Freizeitaktivitäten erweitern den Horizont. Alles dient dazu, »fit fürs Leben« zu werden.
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