Maria M. war vollkommen überzeugt, dass sie nichts könne und es keine Arbeit für sie gebe

hpkj coach unterstützt nicht nur bei der Entwicklung von Strategien zur Integration in den Arbeitsmarkt, sondern auch im täglichen Kampf gegen die Armut.

Maria M. war es seit frühester Jugend gewohnt in einer Partnerschaft die Rolle der Frau auszufüllen. Ihr Wunsch nach Arbeit hatte so viele Jahre keine Bedeutung, dass sie schließlich vollkommen überzeugt war, dass sie nichts könne und es keine Arbeit für sie gebe.

 

Als sie vor Jahren zu uns kam, konnte der Wunsch nach Arbeit wieder Platz finden. Nach einer längerfristigen psychologischen Beratung wurde Maria M. klar, dass sie auch ohne Lebenspartner leben kann. Daran anschließend konnten wir ihren Stärken entsprechend – sie sprach gut italienisch, tat gerne etwas für Menschen und war auch anstrengender Arbeit gewachsen – eine Perspektive finden.

 

Den Stärken entsprechend eine Perspektive finden

 

Es entstand das Bild einer Arbeit in der Gastronomie oder im Hotel. Heute arbeitet Maria M. in Italien in einer Frühstückspension. Natürlich funktioniert das nicht bei allen unseren Klient*innen so reibungslos und bei manchen leider gar nicht. Der Arbeitsmarkt ist nach wie vor sehr ausgrenzend, wenn es um die Wiedereingliederung von Menschen geht, die länger nicht am Arbeitsleben teilhaben konnten.

 

Und vielfach haben die Menschen Stärken und Kompetenzen, die auf dem Arbeitsmarkt nicht gefragt sind. Die entsprechenden Nischen zu finden braucht Zeit, Kraft, einen langen Atem und viel Mut. Gefördert durch die Landeshauptstadt München ist hpkj coach ein Teilprojekt des städtischen Verbundprojekts Perspektive Arbeit (VPA). Wir hoffen, dass die Stadt München dieses Angebot für die ALG-II-Empfänger*innen noch lange aufrechterhält, denn eine Wiedereingliederung ist für den Einzelnen, aber auch für eine funktionierende soziale Stadt, ausgesprochen wichtig.

 

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