Spaß und Vielfalt in der »Sozialen Schule«

Das ist das richtige Stichwort für uns Lernunterstützer*innen! Wir haben viele Ideen, wie wir den Jugendlichen, die vom öffentlichen Schulsystem nicht erreicht wurden und es ohne Abschluss und ohne Ausbildungsbefähigung verlassen, noch vielfältigere Lernerfahrungen ermöglichen könnten.

hpkj Bildung und Beruf München, lernprojekt

Wenn das öffentliche Bewusstsein für diese »jugendlichen Schätze« einer ungenutzten gesellschaftlichen Ressource größer wäre, dann wäre auch die angemessene Finanzierung von zweiten und dritten Chancen für Bildung durch die öffentliche Hand eine Selbstverständlichkeit.

 

Wir hätten dann mehrere parallele Lernwege im hpkj lernprojekt, die individuell kombinierbar und untereinander durchlässig wären: gezielte Abschlussvorbereitung im täglichen Gruppenunterricht, Aufbau von Lernmotivation und Stärkung der Selbstkompetenz im flexibel gestalteten Einzelkontakt – so viel die/der Jugendliche braucht; Wissenslücken auffüllen, Lernstrategien ausprobieren sowie soziales Lernen in je nach Bedarf veränderlichen Kleingruppen.

 

Lernen individuell und flexibel als kreativer Prozess

 

Die Jugendlichen würden praxisnahe Lernerfahrung anhand von persönlichen Projekten und Gruppenprojekten gewinnen und könnten nicht nur auf feste Lerntermine, sondern auch auf frei wählbare Stunden im Online-Coaching zurückgreifen. Es gäbe einen Kreativ-Handwerk-Koch-Raum – oder mehrere –, ein Multimedia-Zentrum zum selbstständigen Erschließen von Lerninhalten sowie eine Fitness-Ecke zum Austoben, und, das Wichtigste von allem, wir hätten genügend Personal- und Raumkapazitäten, um auf jedes Problem der Jugendlichen unmittelbar reagieren zu können.

 

Alle diese Aspekte zusammen könnten vielleicht eines Tages in die Vision eines Projektes der »Sozialen Schule« münden, die sich auf den Ursprung (lat. schola von griech. σχολή, »freie Zeit«) besinnt, Lernen individuell und flexibel als kreativen Prozess organisiert und alle jungen Menschen erreicht.